Argile
Mandingo Festival

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Tracks

  1. Kamakolo
  2. Danja
  3. Nama
  4. Kilama
  5. Mandingo Festival
  6. Trahison
  7. Talamba / Kebendo
  8. Severa
  9. Teme
  10. Artisifola
  11. Maleika
  12. - silence -
  13. Bonus Track: Bamba Lejè

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A world music journey to Mandingoland, West Africa (bibiafrica/schneeball)

New songs and fresh performances by Sona Diabate, Famoudou Konate, Aicha Kouyate, and the world music project, Argile. Includes killer drum grooves, soaring West African vocals, outstanding Mande guitar work, and a bit of Afro-Pop. A tasty mix of colour -- each tune has its own flavour.

Musicians

  • Sona Diabaté - leadvocals (on track 1, 2, 7, 9, 11) - backing vocals (4, 6)
  • Aicha Kouyaté - leadvocals (3, 4, 5, 6, 10) - dununba (8)
  • Fiadelia King Sockuh - leadvocals (8) - keyboards (1, 4, 5, 6, 8) - dununba (3)
  • Michael D. Po'teat - leadvocals (5)
  • Sayon Diabaté - backing vocals (1, 2, 4, 6, 7)
  • Djanka Diabaté - backing vocals (1, 2, 7)
  • B.B. Thompson - backing vocals (5, 8)
  • Famadou Konaté - solo-djembé (3)
  • Kassoum Traoré - solo-djembé (1, 5, 7, 8) - djembé (2, 4, 6, 9) - congas (3) - dununba (7)
  • Charles Blackledge - drums (1, 2, 4, 5, 6, 8) - djembé (5, 7, 8) - congas (3) - all percussions & keyboard-programming (10)
  • Leiba "Lenke" Condé - guitars (1, 2, 7, 9)
  • Dieter Weberpals - flute (2, 5, 6, 8)
  • Steffen Witter - bass (1, 2, 6)
  • Stefan Hergenröder - bass (4, 5, 8)
  • Lutz Häfner - tenorsax (1, 4, 5)
  • Rainer Sell - trombone (1, 4, 5)
  • Sebastian Strempel - trumpet (1, 4, 5)

    recorded by Michael and Hendrik Ertel
    mixed by Michael, Hendrik Ertel and Charles Blackledge
    recorded and mixed at AUDIO-LANDSCAPE, Germany
    in between May to September 2000
    cover-photo by Peter Roggenthin
    all other photos Sven Köhler
    design by Brigitte Behr
    translations by Diana Van Bogaert and Michael Wall
    produced by Dieter Weberpals and Charles E. Blackledge
    for Bibi Musikverlag, Nürnberg
    distributed by INDIGO, Hamburg (www.indigo.de)

Discography

  • Argile - Koko (bibiafrica/Indigo/1991)
  • Argile - Idjo (bibiafrica/Indigo/1995)
  • Argile feat. Sona Diabate - live in Africa & Europe (bibiafrica/Indigo/1998)
  • Argile feat. Sona Diabate - Mandingo Festival (bibiafrica/Indigo/2000)
    Compilations (not complete):
  • Dem Rhythmus sein Brudern" (Trikont/Indigo/1995)
  • Folkfestival Herten" (1995)
  • Ein Komet ist ein schmutziger Schneeball" (Schneeball/Indigo/1997)
  • Bardentreffen Nürnberg" (Heartmoon/1999)
  • TonArt-Sampler" (TonArt/2000)

Reviews

  • 6.9.01 - Djembe in Austria (Internetforum):

    NEU! Super CD, absolut feine afrikanische Popmusik, mit starker Djembebegleitung von Famoudou Konate! Ein echter Hörgenuß und absoluter "Happysound" - ideal für trübe Herbsttage! Sehr empfehlenswert!

  • Das Label bibiafrica aus Nürnberg präsentiert Songs von und mit Sona Diabate, Famoudou Konate, Aicha Kouyate und der internationalen Festival-Band Argile. Fantastische Trommel-Grooves, westafrikanische Stimmen, feine Mande-Gitarren und Afro-Pop. Hier spielen hervorragende westafrikanische Sängerinnen und Musiker. Sona Diabatés mal feurig-kraftvolle, mal erdig-sonore Stimme ruft zum Tanz in den Kreis und trifft Punkte im Körper, von denen Tanzimpulse ausgehen. Aicha Kouyates Stimme ist im Ansatz eher rauchig-zart-filigran bis sopransax-strahlend und steigert dann die Intensität des Tanzes. Fast alle Songs dieses Albums sind aus Westafrika, darunter mehrere Lieblingslieder. Die Nürnberger Band Argile um den Flötisten Dieter Weberpals und den Drummer Charles Blackledge hat bekannte afrikanische Musiker wie die Perkussionisten Famadou Konate und Kassoum Traoré und den Gitarristen Lenke Condé eingeladen und sorgt für hochklassige, präzise, energievolle Arrangements. Musik zum Tanzen UND Zuhören! (Afrika in Bayern - website)

  • FOLKER No.2 - März 2001:

    "Alleine der Gesang von Sona Diabate und Aicha Kouyate wäre schon die Anschaffung wert. Das zugleich tief afrikanische und nach internationalen Standards produzierte Album kann gut als Referenz dafür herhalten, wie Musiker unterschiedlicher Kulturkreise sich hineinversetzen können in die (musikalischen) Denkmuster anderer. Amerika, Deutschland und mehrere westafrikanische Länder treffen hier nicht aufeinander, sondern zusammen. Auch das unnötige Unterstützen der Bläser durch Keyboards kann dem Charme dieser Platte nichts anhaben. Einfach gekonnt. Etwas besseres unter den Afro-Mix-Bands gibt es zur Zeit nicht in Deutschland." (Luigi Lauer)

  • DRUMS & PERCUSSION No.2 - März/April 2001:

    "Hier handelt es sich um eine Compilation, die kräftig von der Norm abweicht. Sämtliche Stücke wurden nämlich extra hierzu komponiert und produziert, mit dem Ziel, die Mandé-Kultur auf musikalische Weise widerzuspiegeln. Gerade durch die unterschiedlichen Annäherungen an dieses spezielle Thema ist ein sehr homogenes Album entstanden, mit einem abwechslungsreichen Einblick in das Schaffen afrikanischer Künstler. Herausragend erscheint die Arbeit des Percussionisten Famoudou Konate sowie die Stücke der Sängerin Aicha Kouyate, deren Stimme durch die sparsam gesetzte Percussion-Begleitung ins rechte Licht gerückt wird. Insgesamt ein farbenfrohes Kaleidoskop, besonders empfehlenswert für Afrika-Fans." (Heinz Kronberger)

  • NOTES No.78 - März/April 2001:

    "Worldmusic story: Argile present Mandingo Festival - Farbenfroh, abwechslungsreich, stimmungsvoll.

    Durch eine Vielzahl von Konzerten hat sich die internationale Band Argile mit ihrer aktuellen Sängerin Sona Diabate aus Guinea europaweit längst einen festen Namen in der Weltmusikszene gemacht.

    Hier kommt die mitreißende CD Argile present Mandingo Festival, in deren Rahmen uns die Möglichkeit gegeben wird, uns näher mit der Musik der Mandingo/Mandé-Kultur bekannt zu machen. Dabei helfen uns gleichermaßen bereits etablierte Künstler wie auch neue und aufstrebende Talente.

    Zuallererst genießen wir da die charismatische Stimme der Sona Diabaté, die 1959 in Tiro, Guinea geboren wurde und ihre Gesangsausbildung von der einzigartigen Miriam Makeba erhielt. Sona war führendes Mitglied der mittlerweile legendären Frauenband Amazones de Guinée und ihre anschließende Solokarriere führte sie an die Spitzen der Worldmusic Charts der ganzen Welt. Sie trat gemeinsam mit Miriam Makeba und Papa Wemba auf, und auf der wohl populärsten Compilation afrikanischer Musik (African Worldbeat Vol.2) hören wir sie neben u.v.a. Angelique Kidjo, Youssou N'Dour, Salif Keita und Oumou Sangare. Zweite Leadsängerin neben Sona Diabaté ist die bezaubernde Aicha Kouyaté. Auch sie ist eine Griot-Sängerin, auch sie stammt aus Guinea.

    Im Rahmen des Mandingo Festivals hören wir sie aber nicht nur als Interpretin traditioneller Lieder, sie öffnet sich und ihre Musik phasenweise auch sehr Einflüssen anderer Traditionen der Weltmusik. Neben diesen beiden wundervollen Frauen finden wir dann eine ganze Reihe weiterer SängerInnen, Instrumentalisten und Perkussionisten. Da hören wir etwa den Gitarristen Leiba "Lenke" Conde, ebenfalls aus Guinea, Fiadelia King Sockuh aus Ghana an den Keyboards und der Dundunba, das Titelstück des Albums singt der Afroamerikaner Michael D Po'teat. Als "Background"-Stimmen tragen Djanka und Sayon Diabate, sowie die farbige Amerikanerin B.B. Thompson zum Gelingen des Masterplans bei, an der Djembé und anderen Percussions hören wir Famoudou Konaté und Kassoum Traoré, und auch der Schlagzeuger Charles Blackledge (USA) spielt dieses spezielle Instrument. Aus der BRD sind dann auch eine Reihe von Musikern dabei, die sich hier ganz in den Dienst der guten Sache stellen. Bei vier Tracks spielt Dieter Weberpals seine Flöten, Steffen Witter und Stefan Hergenröder teilen sich die Arbeiten am Bass. Bei Kamakolo, Kilama und Mandingo Festival hören wir dann mit Lutz Häfner (Tenorsaxofon), Rainer Sell (Posaune) und Sebastian Strempel (Trompete) auch eine fette Bläsersektion.

    Und so farbenfroh, abwechslungsreich, stimmungsvoll, wie man von diesem bloßen Namedropping her meinen mag, so ist das Album auch. Ein großartiger Höhepunkt unter vielen ist sicherlich das von Sona Diabaté a capella gesungene Miriam Makeba-Stück Maleika, das die älteren herrschaften unter uns bestimmt noch in der 50er/60er Jahre-Fassung von Harry Belafonte im Ohr haben. Zu den Stücken gibt es jeweils bündige Einführungen bzw. Kommentare. So wissen auch wir Europäer und Uneingeweihten genau, um welche Thematiken die Texte sich drehen. In allererster linie allerdings können wir mit dem Mandingo festival die ausdrucksstarke, so power- wie liebevolle Musik Afrikas in uns aufsaugen, können uns von der ansteckenden Spielfreude mitreißen lassen, und die CD als das begreifen, was sie im Grunde auch ist: Eine Basis, auf der sich Musiker aus aller Welt treffen, die in einer entspannten Atmosphäre gemeinsam musizieren.

    Ihr gemeinsamer Nenner ist die reichhaltige mandingo-Kultur, die die Beteiligten aber eben gerade nicht eingrenzt, sondern ihnen Platz und Raum läßt, ihre eigene musikalische Idendität auszuleben und in das gemeinsame Projekt einzubringen. Und da machen die Musiker den Politikern wiederum etwas vor, was ja eigentlich selbstverständlich sein müßte: gemeinsam, solidarisch und respektvoll sind die Adjektive, die ein befriedigendes und sich gegenseitig befruchtendes Zusammenleben der Kulturen beschreiben müssen, wir befinden uns in keinem Wettstreit der Traditionen, es geht nicht um irgendwelche "Leitkulturen", an denen die anderen sich auszurichten haben. Die anderen kennenlernen muß die Maxime der Völker sein, denn nur durch den Respekt voreinander wird ein friedliches Miteinander möglich. Aber wem sage ich das..." (Wolfgang Klebe)

  • Stadtmagazin PLÄRRER (21.12.2000):

    "Fabelhafte Band, fabelhafte Musik: Von den ersten Bläsersätzen bis zum allerletzten Ton dieser CD. Kaum glaublich, wie souverän, wie flexibel und dynamisch diese Truppe um den Nürnberger Flöstisten Dieter Weberpals da spielt - reihenweise erstklassige Musiker entfesseln pure rhythmische Ernergiefelder mit allen Raffinessen. Und dann noch solch ein Stimmvulkan wie die afrikanischen Sona Diabate neben der eher rauchzarten Sängerin Aicha Kouyate aus Guinea und dem Ghanesen Fiadelia King Sockuh. Excellent auch der Klang dieser CD: druckvoll, dynamisch, transparent. Weltmusik vom Feinsten, ohne jeden Abstrich!"

    (Jochen Schmoldt - Chefredakteur PLÄRRER)

  • Nürnberger Nachrichten (7.12.2000):

    "Mandingo Festival" ... ist das wohl bisher beste "Argile"-Album. Unverkrampft, rhythmisch und musikalisch abwechslungsreich."


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